Nach dem Motto dieses algerischen Sprichwortes, laden wir Sie, liebe Mitglieder und Gäste, herzlich dazu ein, die Internet-Platform der ALGID zu nutzen, um sich vorzustellen.
Das kann vom Beruflichen bis ins Private gehen und ist von der Gestaltung her ganz Ihnen überlassen.
Deshalb hoffen wir, viel Info-Material von Ihnen zu erhalten, um es unverzüglich in diese Seite aufzunehmen.
Infomaterial an : info@algid.de
Es soll aber nicht heißen, dass die ALGID eine Art Ghetto der Algerier in Deutschland ist. Die ALGID will gemäß unserer Satzung auch eine Brücke zwischen Deutschen und Algeriern bilden für ein besseres Verständnis und eine bessere Verständigung des Landes, der Kultur und der Menschen.
Man darf auch nicht vergessen, dass viele Kinder und Jugendliche hier in Deutschland geboren sind und Algerien nur noch durch Besuche bei den Großeltern während der Ferien kennen.
Viele Algerier haben deutsche EhepartnerInnen, diese brauchen manchmal Informationen und die ALGID will auch für sie da sein.
Studentinnen und Studenten, Schülerinnen und Schüler, die sich für die algerische Geschichte, Kultur, Literatur interessieren, können auch Kontakt mit uns aufnehmen.
Auszug aus der Online-Zeitschrift aid Ausländer in Deutschland 2/2001, 17.Jg., 30. Juni 2001
Die Migration von Algeriern nach Deutschland begann schon am Ende des 2. Weltkrieges, als ein Teil der algerischen Angehörigen der französischen Streitkräfte in Deutschland verblieb. Eine größere Zahl wanderte in der Endphase des algerischen Unabhängigkeitskampfes Anfang der 60er Jahre zu, beantragte Asyl und kehrte größtenteils nach der Unabhängigkeit zurück. Später kamen Algerier vor allem zu Studien- und Ausbildungszwecken sowie als französische Arbeitsmigranten. Die DDR schloss mit Algerien 1974 ein Abkommen über die Übernahme algerischer Arbeitskräfte, welches später wieder aufgelöst wurde. Infolge des seit Jahren andauernden Bürgerkriegs hat sich von 1991 bis heute die Zahl der Algerier in Deutschland von 9.000 auf 17.200 fast verdoppelt. Sie sind mehrheitlich Asylsuchende, die Anerkennungsquote ist aber sehr gering.
Migranten aus arabischen Ländern in Deutschland (1.1.2000)
|
Marokko |
81.450 |
|
Libanon |
54.063 |
|
Irak |
51.211 |
|
Syrien |
24.421 |
|
Tunesien |
24.260 |
|
Algerien |
17.186 |
|
Ägypten |
13.811 |
|
Jordanien |
11.190 |
|
Sudan |
4.697 |
|
Libyen |
2.643 |
|
Jemen |
1.586 |
|
Saudi-Arabien |
738 |
|
Ver. Arab. Emir. |
727 |
|
Katar |
89 |
|
Bahrain |
43 |
Dazu kommen viele Staatenlose (u.a. Palästinenser)
Quelle: BMA